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Forum Bildung Digitalisierung

 
News BD


Liebe Leser*innen,
bei einem Blick in Ihr Postfach in den letzten Tagen ist vermutlich kein Newsletter ohne Editorial zum Coronavirus ausgekommen. Medial ist das Thema gerade natürlich allgegenwärtig und insbesondere auch für viele Schulen relevant. Im europäischen Ausland werden Bildungseinrichtungen bereits geschlossen. Auch in Deutschland werden nun viele Schulen, Universitäten und Kitas geschlossen. Das Deutsche Schulportal hält Sie in einem Themen-Dossier auf dem Laufenden und hat außerdem in einigen Bundesländern nachgefragt, wie es um mögliche Online-Plattformen oder E-Learning-Angebote steht, falls der Unterricht wirklich flächendeckend ausfallen sollte. Im Deutschlandfunk wird sogar diskutiert, ob man kurzzeitig nicht über Datenschutzbedenken hinweg sehen und in der Kritik stehende, aber gut funktionierende Angebote von großen IT-Unternehmen nutzen könnte und Birgit Eickelmann von der Universität Paderborn spricht im Tagesspiegel über leichte Möglichkeiten, wie der Unterricht trotz Schulschließungen weiter gehen könnte: „Es ist keine Raketenwissenschaft, wenn Lehrkräfte Aufgaben per Mail verteilen.“ 

Auch Veranstaltungen in unserem Themenfeld werden in diesen Tagen vorsorglich abgesagt, sei es die Bildungsmesse didacta, die Bitkom Bildungskonferenz, der Deutsche Stiftungstag oder gestern Abend die re:publica. Zugegeben, es fühlt sich für uns heute auch etwas seltsam an, unsere Konferenz Bildung Digitalisierung im November mit einem Save the Date anzukündigen und kommende Woche den Call for Participation zu veröffentlichen. Wir verfolgen aufmerksam die Berichterstattung und die Empfehlungen der Behörden und werden selbstverständlich rechtzeitig die notwendigen Schlüsse für alle unsere anstehenden Präsenzveranstaltungen ziehen.
Wäre es jetzt vielleicht der richtige Schritt mit kleinen und großen Veranstaltungen in virtuelle Räume zu ziehen? Auch wir müssen uns dieser Frage stellen und denken mögliche onlinegestützte Formate in der Planung für unsere kommenden Veranstaltungen mit und werden entsprechende Informationen dazu teilen. Denn am Ende haben wir als Veranstalter auch eine gesellschaftliche Verantwortung. Unser geplantes Netzwerktreffen CampBD am 7. Mai in Berlin findet deshalb nun auf digitalem Wege statt. Wir wollen trotz der aktuellen Lage weiterhin die Möglichkeit und eine Plattform zum Austausch bieten. Mehr Informationen dazu in Kürze. 
Das Hochschulforum Digitalisierung macht passend zum Thema aktuell eine Umfrage, welche Formate oder Tools sich für digitale Alternativen zu Präsenzveranstaltungen eignen. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse der Kolleg*innen. 

Schreiben Sie uns doch auch gerne an newsletter@forumbd.de, wenn Sie in der Vergangenheit Erfahrungen mit Online-Konferenzen und Co. gemacht haben und teilen Sie diese mit uns. Wir freuen uns über Ihre Impulse, Ideen und den Austausch mit Ihnen!


Aktuelles



Save the Date: Konferenz Bildung Digitalisierung 2020
Am 19. und 20. November findet wieder die Konferenz Bildung Digitalisierung in Berlin statt. Die Leitkonferenz für gute Schule in der digitalen Welt richtet sich an Expert*innen aus der Bildungspraxis, Bildungsverwaltung, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Wie in den letzten beiden Jahren findet die Konferenz im Cafe Moskau statt. In der kommenden Woche veröffentlichen wir den Call for Participation auf unserer Website. Auch mit Blick auf die aktuelle Lage in Deutschland halten wir Sie in unserem Newsletter, den Social-Media-Kanälen und auf unserer Website in den kommenden Wochen natürlich stets auf dem Laufenden zur #KonfBD20.

Umfrage zur Zusammenarbeit zwischen Schulen und Zivilgesellschaft
Im Auftrag des Forum Bildung Digitalisierung entsteht am Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik der Technischen Universität Hamburg eine Studie zu Formen der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Zivilgesellschaft. Viele Schulen arbeiten mit zivilgesellschaftlichen Initiativen zusammen und entwickeln gemeinsam mit ihnen Maßnahmen, um Veränderungsprozesse für den digitalen Wandel an den Schulen anzustoßen. Wir laden insbesondere Schulleitungen und Projektverantwortliche an Schulen herzlich dazu ein, sich an der Umfrage zu beteiligen und ihre Erfahrungen zu teilen. Die Ergebnisse der Umfrage fließen in einen Leitfaden ein, der Schulen darin unterstützen soll, Partner für die Gestaltung des digitalen Wandels zu finden und erfolgreich Schulentwicklungsprozesse einzubinden. Mehr zum Vorhaben erfahren Sie auf unserer Website.

Online-Workshop „Zusammenarbeit von Schule und Zivilgesellschaft zur Gestaltung des digitalen Wandels“
Das Forum Bildung Digitalisierung lädt am 7. Mai herzlich ein zum Online-Workshop „Zusammenarbeit von Schule und Zivilgesellschaft zur Gestaltung des digitalen Wandels“. Im Workshop wollen wir gemeinsam mit Schulleitungen und Projektverantwortlichen an Schulen sowie von zivilgesellschaftlichen Initiativen ins Gespräch kommen, um Zwischenergebnisse der oben erwähnten Studie zu reflektieren und zu diskutieren. Die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Workshop fließen dann in den entstehenden Leitfaden ein. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Website. Wir hatten ursprünglich mit einer Präsenzveranstaltung in Berlin geplant. Aufgrund der aktuellen Situation haben wir spontan umdisponiert und planen nun alternativ ein digitales Format.

Initiative Ich kann was! der Deutschen Telekom Stiftung startet demnächst
Am 16. März startet die Initiative Ich kann was! der Deutschen Telekom Stiftung in eine neue Runde. Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit können ihre Projektideen bis zum 11. Mai einreichen. Die Gewinnerprojekte werden dann im September bekanntgegeben. Getreu dem Motto „Kompetenzen für die digitale Welt“  sollen mit der Initiative Vorhaben gefördert werden, die einen kreativen und zugleich kritischen Umgang mit Medien in der digitalen Welt fördern. Jugendliche aus benachteiligtem Umfeld sollen Kompetenzen erlernen, die ihnen gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Einzelne Projekte können mit bis zu 10.000 Euro unterstützt werden. Erstmals finanziert die Deutsche Telekom Stiftung auch übergreifende Veränderungen in Einrichtungen, um geeignete Rahmenbedingungen für medienpädagogische Arbeiten zu generieren.
 




Neu im Blog



Software Studies
Foto: Katja Anokhina / CC BY 4.0

Schulentwicklung als Update
Let’s remix! Software Studies sind ein interdisziplinäres Forschungsfeld – ein Zweig der Medienwissenschaften, der sich mit Softwaresystemen und deren Auswirkungen auf die Kultur beschäftigt. Schulentwicklung als Teil der Bildungswissenschaft versteht Schule als lernende Organisation. Welche Schnittstellen entstehen, wenn man diese zwei Ansätze zusammenbringt? Katja Anokhina und Richard Heinen liefern in unserem Blog spannende Einblicke.

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Ein Kind nutzt die Plattform mebis auf einem Tablet.
Foto: Katja Anokhina / CC BY 4.0
Postdigitale Schule
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Ein Kind nutzt die Plattform mebis auf einem Tablet.
Foto: Tina Umlauf / CC BY 4.0
Schulporträt: Oskar-Maria-Graf Gymnasium Neufahrn
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Michael Schratz spricht mit Teilnehmenden einer Fachtagung.
Foto: Peter Himsel / Stifterverband
Lehren und Lernen aus der entstehenden Zukunft
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Netzlese



Schulschließungen erfordern digitale Kreativität
Flächendeckende Schulschließungen stellen zwar mitunter familiäre Betreuungsstrukturen vor große Herausforderungen, gleichzeitig könnte die Situation auch erfinderisch machen und eine wichtige Chance zur digitalen Fortbildung für Schüler*innen und Lehrkräfte zu werden. Armin Himmelrath fordert in seinem Kommentar bei Spiegel Online, dass die Schulen geschlossen werden, sich die Kitas und Hochschule idealerweise noch anschließen, und die Zeit währenddessen für das Ausprobieren neuer, digital gestützter Lernformate genutzt wird. (UP)

Frankreich setzt auf virtuelle Klassenzimmer
Wie können Schulen in Hinblick auf mögliche Quarantäne-Maßnahmen gewährleisten, dass die Schüler*innen die Lerninhalte vermittelt bekommen? Dazu berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung dieser Tage in einem interessanten Artikel. Der Blick auf das Nachbarland Frankreich lohnt sich, denn das Land hält einen Lösungsansatz parat. Virtuelle Klassenzimmer, betrieben von der staatlichen Webschule Centre national de l'Enseignement à distance, bieten Schüler*innen und Klassenlehrer*innen die Möglichkeit, sich zu vorher angemeldeten Zeiten in dem virtuellen Klassenzimmer zu treffen. Dort können die Schüler*innen ihre Fragen stellen und werden wie gehabt in ihren Lernprozessen von den Lehrkräften begleitet. Wichtig ist, dass die Bindung zwischen Lehrkräften und Schüler*innen während der Quarantäne nicht abreißt. Bislang profitieren rund 30.000 Schüler*innen, die sich vor allem in der Bretagne und im Départemente Oise im Nordosten von Paris in Quarantäne befinden, von dem Angebot und täglich können sich bis zu sechs Millionen Schüler*innen in die virtuelle Klasse von dem heimischen Computer zuschalten. (UP)

Überblick über digitale Angebote im Bildungsbereich
Mit der EduTechMap Berlin gibt die Technologiestiftung Berlin einen Überblick über digitale Angebote im Bildungsbereich. Die durchsuchbare Karte umfasst zurzeit 130 Anbieter digitaler Inhalte in der Hauptstadtregion, die einen erkennbaren Fokus auf innovative digitale Inhalte oder Services legen – mit unterschiedlichen Inhalten wie Schüler*innen-Laboren mit  Coding-Angeboten über digitale Lehr- und Lernmaterialien bis hin zu Organisations-Tools. (PS)

Im digitalen Klassenzimmer besteht noch Handlungsbedarf
Obwohl sich in deutschen Schulen in puncto Digitalisierung schon einiges getan hat, möchten viele Lehrkräfte noch stärker die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen. Teilweise fehlende Kompetenzen sind allerdings ein Hindernis für eine stärkere Verwendung von digitalen Medien im Schulunterricht. Sie werden erst langsam aufgebaut, sagt Ilka Huesmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache, im Interview mit AufRuhr, dem Magazin der Stiftung Mercator.  Es bedarf auch einer positiven Einstellung zu digitalen Medien und einer verstärkten Kooperation zwischen Lehrkräften.  (UP)

Die Universitätsschule Dresden erprobt innovative Formen des Lehrens und Lernens
Seit dem Schuljahr 2019/2020 werden an der Dresdner Universitätsschule moderne Lehr- und Lernmethoden erforscht. Im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wird die Forschung mit der Lehramtsausbildung an der Technischen Universität Dresden miteinander verzahnt, um dadurch  Lehrkräfte besser auf die Chancen der Digitalisierung in der Schule vorzubereiten. Die Schüler*innen lernen in dem Schulversuch innerhalb von Projekten sowohl kooperativ als auch in einem selbstgesteuerten Lernprozess. Prof. Dr. Anke Langner, Professorin für Erziehungswissenschaft an der TU Dresden und Leiterin des Projekts, spricht sich in einem Porträt über das Projekt dafür aus, dass es höchste Zeit sei, Schulen so zu organisieren, dass sie von der individuellen Entwicklung der Schüler*innen ausgehen und kooperatives Lernen unterstützen. Darüber hinaus ermöglicht die durch das Projekt gewonnene Datenlage, neue Fragestellungen in der Bildungsforschung aufzugreifen: Wie kann beispielsweise Künstliche Intelligenz den pädagogischen Prozess unterstützen, ohne Menschen auf Maschinen zu reduzieren. (UP)


VERANSTALTUNGEN



07.05.
Online-Workshop „Zusammenarbeit von Schule und Zivilgesellschaft“
Mehr

 
07.05.
Digitales CampBD
Mehr

 
19. – 20.05. in Berlin
Schulträger Lab #1
Mehr

05
08. – 10.05.
Lehramtsfestival: Gemeinsam für Bildungsgerechtigkeit Berlin

13.05.
#excitingedu regional 2020 @Baden-Württemberg Donzdorf

20.05.
Verleihung des Deutschen Schulpreises 2020 Berlin

26.05.
#excitingedu regional 2020 @Bremen Bremen

06
08. – 09.06. 
Fachtagung „Lernort Schule im digitalen Wandel – Bildung für einezukunftsfähige Gesellschaft“ Ludwigsfelde

26. – 27.06. 
CeLeb-Tagung zur Bildungsforschung „Bildung in der digitalen Welt: Welche Kompetenzen benötigen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Dozierende in der Lehrkräftebildung? Hildesheim

27.06.
#excitingedu regional 2020 @Sachsen Dresden

08
10. – 12.08.
re:publica 2020: ASAP Berlin

31. – 01.09. 

Tagung „Digitalisierung und Schulentwicklung“ Essen

09
17. – 19.09.
Deutsches Lehrkräfteforum 2020 Bergisch Gladbach

23.09.
#excitingedu regional 2020 @Niedersachsen Osnabrück

28.09.
Heute ist schon morgen! Zukunftskompetente Schüler*innen im Fokus Oldenburg


10
02. – 03.10.
Tagung „Bildung, Schule und Digitalisierung” Köln

06. – 08.10.
University:Future Festival – Learning and Systems in a Digital Society Berlin

10.10.
#excitingedu regional 2020 @Sachsen-Anhalt Magdeburg


21. – 22.10.
WES 4.0 – Zeitgemäßes Lehren und Lernen an Schulen Karlsruhe

28.10.
#excitingedu regional 2020 @Nordrhein-Westfalen Aachen

11
19. – 20.11.
Konferenz Bildung Digitalisierung 2020 Berlin


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Internet: www.forumbd.de / Telefon: +49 (0) 30 5858 466 60 / E-Mail: kontakt@forumbd.de

Das Forum Bildung Digitalisierung ist eine Initiative der Deutsche Telekom Stiftung, der Bertelsmann Stiftung, der Dieter Schwarz Stiftung, der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, der Robert Bosch Stiftung, der Siemens Stiftung, Stiftung Mercator und der Joachim Herz Stiftung.
Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg Registernummer: VR 36144 B
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Redaktion: Ulrike Poremski (UP) und Philipp Schulz (PS) 

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