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Forum Bildung Digitalisierung

News BD



Liebe Leser*innen,
vor fast genau einem Jahr fand die letzte Konferenz Bildung Digitalisierung bei schönstem Spätsommerwetter in Berlin statt. Coronabedingt ist dieses Jahr leider alles ein wenig anders, aber wir freuen uns trotzdem sehr, dass heute die offizielle Anmeldung zur Konferenz Bildung Digitalisierung 2020 startet.

Nachdem die KonfBD in den letzten Jahren immer in Windeseile ausgebucht war, ermöglicht es uns das vollständig digitale Format in diesem Jahr eine größere Anzahl an Tickets in den Umlauf zu bringen und so hoffentlich allen Interessierten, die Möglichkeit einer Teilnahme zu bieten. Unter der Überschrift „FAST FORWARD – Schulentwicklung digital“ wollen wir uns gemeinsam mit Ihnen über digitale Schulentwicklung und Visionen für die Schule der Zukunft austauschen, innovative Konzepte und neue Ansätze für zeitgemäßes Lehren und Lernen mit digitalen Medien diskutieren und die Learnings aus der Corona-Krise reflektieren. Wir freuen uns auf spannende Keynotes und Panels mit Impulsen von Birgit Eickelmann, Marina Weisband, Uta Hauck-Thum, Lea Schulz, Verena Knoblauch, Micha Pallesche, Thomas Strasser, Martin Fugmann und vielen anderen Speaker*innen. Bis zur Veröffentlichung des vollständigen Programms bitten wir noch um einen kleinen Augenblick Geduld. Alle Fragen rund um die digitale KonfBD20 beantworten wir bis dahin auf unserer Veranstaltungsseite – und hier gelangen Sie direkt zur Anmeldung.

Die KonfBD20 ist auch ein Thema in unserem nächsten Community Call am 1. Oktober 2020 um 16:00 Uhr. Zum diesjährigen Tag der Stiftungen sprechen wir gemeinsam mit Nina Lemmens, Nina Smidt und Ekkehard Winter aus dem Kreise unserer acht Mitgliedsstiftungen über das Engagement von Stiftungen und der Zivilgesellschaft für den digitalen Wandel im Bildungsbereich und vor allem auch die Chancen, die sich aus der Zusammenarbeit und gemeinsamen Stiftungskooperationen ergeben. Wir freuen uns darauf, Ihnen im Rahmen des einstündigen Formats tiefere Einblicke in unsere Arbeit zu geben und bringen sicherlich auch die eine oder andere Anekdote aus nunmehr fast fünf Jahren Forum Bildung Digitalisierung mit. Besonders freuen wir uns natürlich gemeinsam mit unseren Gästen auch darauf, Sie persönlich kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen. Weitere Informationen zum Tag der Stiftungen finden Sie auf unserer Website und den Link zur Anmeldung weiter unten in diesem Newsletter.

In diesem Sinne: Wir sehen und hören uns frühestens am 1. Oktober und spätestens am 19. November. Viel Freude bei der Lektüre unseres heutigen Newsletters!

Ihr Team der Geschäftsstelle

PS. An dieser Stelle verweisen wir außerdem gerne auch noch auf die laufende Online-Themenwoche der Deutschen Schulakademie, die Ihnen noch bis Samstag ein abwechslungsreiches und sehr spannendes Programm rund um das Thema „Digitale Schule? Auf den Kulturwandel kommt es an!“ bietet. Die Anmeldung ist weiterhin hier möglich.


Aktuelles




Expertise „Schulträger in Deutschland – Ihr Beitrag zur Gestaltung des digitalen Wandels an Schulen“ und Handreichung für Schulträger
Am 10. September 2020 haben wir unsere neue Expertise „Schulträger in Deutschland – Ihr Beitrag zur Gestaltung des digitalen Wandels an Schulen“ veröffentlicht. Sie bietet einen Überblick über die gegenwärtigen Handlungsrealitäten und Entwicklungsfelder von Schulträgern allgemeinbildender Schulen in Deutschland und gibt Aufschluss darüber, welchen Beitrag Schulträger in einzelnen Handlungsfeldern wie Strategie, Netzwerk oder Ausstattung und Support zur Gestaltung des digitalen Wandels leisten können und welche Unterstützung sie dazu noch benötigen. Die Expertise haben wir im Rahmen eines digitalen Fachdialogs öffentlich vorgestellt – einen kurzen Rückblick dazu lesen Sie auf unserer Website. Auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Expertise haben wir zudem eine Handreichung für Schulträger entwickelt, die mit Praxistipps und bundeslandspezifischen Unterstützungsangeboten angereichert wurde. Die Handreichung finden Sie hier zum Download.

Impressionen aus dem Studio zur digitalen Fachtagung.
Foto: Michael Setzpfandt

Rückblick: Digitale Fachtagung „Dimension Digitalisierung – Schulleitungen stärken. Voneinander lernen in Europa“
Am 14. September 2020 haben wir gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz die digitale Fachtagung  „Dimension Digitalisierung – Schulleitungen stärken. Voneinander lernen in Europa“ veranstaltet. Gemeinsam mit rund 80 Expert*innen aus Bildungsverwaltungen, Pädagogischen Landesinsituten, Kultusministerien und zivilgesellschaftlichen Initiativen haben wir diskutiert, welche Rahmenbedingungen und Unterstützungsangebote Schulleitungen und ihre Teams bei der Gestaltung von Bildung in der digitalen Welt benötigen und was wir dabei von unseren europäischen Nachbar*innen lernen können. Auf unserer Website blicken wir zurück auf eine rundum gelungene Veranstaltung und freuen uns, dass wir das erfolgreiche Tagungsformat gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz  auch 2021 zu einem ähnlichen Schwerpunkt fortsetzen werden.

Praxisleitfaden „Zusammenarbeit von Schule und Zivilgesellschaft in einer digital geprägten Welt“

Neuer Praxisleitfaden „Zusammenarbeit von Schule und Zivilgesellschaft in einer digital geprägten Welt“
Mit unserem neuen Praxisleitfaden „Zusammenarbeit von Schule und Zivilgesellschaft in einer digital geprägten Welt“ erhalten Schulleitungen eine praktische Orientierungshilfe für alle Phasen der Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Initiativen an die Hand – von der Vorbereitung über die Umsetzung bis hin zur Evaluation der Zusammenarbeit. Der Praxisleitfaden soll Schulleitungen darin bestärken, neue Türen zu öffnen und das eigene Netzwerk zu erweitern, um den individuell richtigen Weg für die Entwicklung der eigenen Schule in der digitalen Welt zu finden. Erarbeitet wurde der Praxisleitfaden von Ann-Kathrin Watolla und Ronny Röwert vom Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Zur Veröffentlichung haben wir mit den beiden Autor*innen über die Entwicklung des Praxisleitfadens und ihre persönlichen Geheimtipps an Schulleitungen für die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Partnern im Interview gesprochen.

OECD Lernkompass 2030
Eine ambitionierte Vision für die Zukunft des Lernens beinhaltet der OECD Lernkompass 2030. Er fungiert als dynamisches Rahmenkonzept für das Lernen und legt dar, welche Kompetenzen Schüler*innen für eine robuste und erfolgreiche Entwicklung 2030 benötigen. Ursprünglich wurde der OECD Lernkompass im Rahmen des OECD Projekts Future of Education and Skills 2030 entwickelt und im Mai 2019 in seiner englischen Originalausgabe einem internationalen Publikum in Vancouver präsentiert. Nachdem der OECD Learning Compass 2030 publiziert wurde, entschloss sich die deutsche Arbeitsgruppe im internationalen OECD Projekt Future of Education and Skills 2030, bestehend aus der Bertelsmann Stiftung, der Deutsche Telekom Stiftung, den Bildungsorganisationen EDUCATION Y und Global Goals Curriculum e.V. sowie die Siemens Stiftung,für die Übersetzung ins Deutsche und damit für die konkrete Umsetzung im deutschsprachigen Raum. Bereits seit 2015 entwickeln über 300 Personen aus Politik und verschiedenen sozial- und zivilgesellschaftlichen Gruppen den OECD Learning Compass 2030 innerhalb einer internationalen, interdisziplinären, generationen- und organisations-übergreifenden Kooperation. Eine wesentliche Errungenschaft: Sie fanden eine gemeinsame Sprache für das internationale Verständnis, wie es 2030 um das Ökosystem Bildung mit seiner gesamtgesellschaftlichen Bedeutung bestellt sein soll.


„Ich kann was!“-Projekte in die Förderung der Deutsche Telekom Stiftung aufgenommen
Die Deutsche Telekom Stiftung fördert im Rahmen der bundesweiten „Ich kann was!“- Initiative auch in diesem Jahr neue Vorhaben der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Eine unabhängige Expertenjury hat bis September insgesamt 525 Anträge gesichtet und die 77 besten Ideen auserkoren. Unter den eingereichten Konzepten befinden sich Projekte, die Kindern und Jugendlichen Kompetenzen vermitteln, die sie fit für die Digitalisierung machen. Auch konnten die Einrichtungen zum ersten Mal auch Vorhaben einreichen, die auf die Verbesserung ihrer medienpädagogischen Arbeitsbedingungen ausgerichtet sind, wie beispielsweise durch eine bessere technische Ausstattung oder Fortbildungen der pädagogischen Fachkräfte. Die Förderung durch die Deutsche Telekom Stiftung ist auf ein bis zwei Jahre ausgelegt und dient dazu, eine bewusstere und kreativere Auseinandersetzung mit digitalen Medien in Jugendclubs, Jugendzentren und Co. anzustoßen. Ziel ist es, insbesondere jungen Menschen aus benachteiligtem Umfeld Kompetenzen mit auf den Weg zu geben, die es ihnen ermöglichen, selbstbestimmt und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und die eigene Zukunft erfolgreich in die eigene Hand zu nehmen. Die Initiative wurde im Jahr 2017 ins Leben gerufen.


01.10.2020, 16:00 UHR
Community Call



Wir zusammen für den digitalen Wandel an Schulen

Im Community Call sprechen wir anlässlich des diesjährigen Tag der Stiftungen unter dem Motto „Wir zusammen.“ mit drei Gästen aus unseren acht Mitgliedsstiftungen über das Engagement von Stiftungen und der Zivilgesellschaft für den digitalen Wandel im Bildungsbereich, die Besonderheiten und Chancen von gemeinsamen Stiftungskooperationen wie dem Forum Bildung Digitalisierung und den Collective Impact. Zudem wollen wir im lockeren Rahmen tiefere Einblicke in die Arbeit des Vereins geben. Außerdem stellen wir die Konferenz Bildung Digitalisierung 2020 vor, die als Leitkonferenz für gute Schule in der digitalen Welt seit fünf Jahren erfolgreich sämtliche Akteure im Feld der Digitalisierung und schulischen Bildung zusammenbringt und damit dem Motto „Wir zusammen.“ besonders gerecht wird.

Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme am Community Call ein, um mit uns, unseren Gästen und den anderen Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen.

Mit Nina Lemmens (Vorständin Joachim Herz Stiftung), Nina Smidt Geschäftsführende Vorständin und Sprecherin Siemens Stiftung) und Ekkehard Winter (Geschäftsführer Deutsche Telekom Stiftung)

Anmeldung





Neu im Blog



Schulträgern tauschen sich in Gesprächskreisen während einer Veranstaltung aus.
Foto: Phil Dera

Julia Hense

Schulträger – „Hidden Champions“ des digitalen Wandels an Schulen
In Deutschland gibt es mehr als 5.500 öffentliche Schulträger, dazu kommen zahlreiche weitere Träger freier Schulen. Beim digitalen Wandel kommt ihnen eine wichtige Funktion zu, denn die Beantragung von Mitteln aus dem DigitalPakt Schule geht nur über die Schulträger. Erstaunlich also, dass sie in der Debatte oft vergessen werden.

Lesen

Sechs Lehrkräfte tauschen sich während eines gemeinsamen Meetings miteinander aus.
Foto: Katja Anokhina
Alexander Brand
Gelingensbedingungen für den digitalen Wandel an Schulen
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Auf einer Sketchnote-Grafik steht der Schriftzug „Gemeinsam geht mehr“.
Foto: Katja Anokhina
ALEXANDER BRAND
Zur Fortbildung auf Facebook? Eine digitale Lerngemeinschaft in Singapur
Lesen

Eine Videokonferenz, bei der alle Teilnehmenden je eine farbige Haftnotiz auf die Webcam geklebt haben.
Screenshot: Jöran Muuß-Merholz
JÖRAN MUUSS-MERHOLz
Digitale Schule zwischen „Unterrichtsabsicherung“ und neuer Lernkultur
Lesen


Tweet aus der Community





Netzlese



Ergebnisse des zweiten informellen Schulgipfels im kanzleramt
Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsam mit Bildungsministerin Anja Karliczek und SPD-Chefin Saskia Esken zu einem informellen Schulgipfel ins Kanzleramt geladen. Im Gegensatz zum ersten Treffen Anfang August waren diesmal alle 16 Kultusminister*innen eingeladen und die Erwartungen an das Treffen mit Signalwirkung durchaus hoch. Die vorab bekannt gewordenen ambitionierten Pläne der Kultusministerkonferenz zu neuen Kompetenzzentren für die Lehrkräftebildung, sogenannte  „Digital Experience Labs for Teaching Aspects“, die Entwicklung von Intelligenter tutorieller Systeme (ITS) sowie ein Programm zur zentralen Entwicklung von Open Educational Resources (OER), haben aufhorchen lassen. Letztlich wurden bei dem gemeinsamen Treffen aber nur sieben Handlungsstränge identifiziert, die zum Teil hinreichend bekannt sind, und es wurde bekannt, dass der Bund zusätzliche 500 Millionen Euro vorstrecken wird, um die versprochenen Dienstlaptops für alle Lehrkräfte anzuschaffen, und sich auch an den Kosten zur Ausbildung und Finanzierung von IT-Administrator*innen beteiligen wird. Seitens des BMBFs bekräftigte man zudem, dass man alles daran setze, damit die Gelder aus dem DigitalPakt Schule bis Ende des Jahres endlich fließen – wohlgemerkt ohne, dass Schulen vorher ein pädagogisches Konzept vorlegen müssen. Das Echo auf die Ergebnisse des Gipfels fällt hingegen zum Teil eher ernüchternd aus. Möglicherweise ist die eigentliche Signalwirkung des Gipfels indes auch eine ganz andere: Anstatt Streit über die Kompetenzen von Bund und Ländern, scheint unter allen Beteiligten Harmonie zu herrschen und das gemeinsame Ziel, der Bildung in Zeiten von Corona einen neuen Schub zu verleihen, zusammenzuschweißen. So wurde auch direkt der nächste Termin vereinbart: Anfang 2021 will man sich erneut im Kanzleramt treffen und beraten. (PS)

Die digitale Bildungsschere
Wie der anschauliche Beitrag im 3Sat zeigt, treten die Missstände im Bildungssystem während der Coronazeit deutlich zu Tage: Die Bildungsschere wird durch die Schulschließungen verstärkt. Gerade Schüler*innen aus bildungsfernen Haushalten sind dem Risiko ausgesetzt, den Anschluss an das Lernen zu verlieren und durch das Raster zu rutschen, wenn die Schulen aufgrund ihrer digitalen Infrastruktur nicht in der Lage sind, einen vernünftigen Hybridunterricht  anzubieten und mit den Schüler*innen in Kontakt zu bleiben. Aber es gibt auch positive Beispiele, wie eine mögliche Benachteiligung in der Bildung abgefedert werden kann. Am Albert-Schweizer-Gymnasium Hürth startete man mit einem Experiment in das neue Schuljahr – sie probieren den Flipped-Flipped-Classroom”, so lautet die namentliche Eigenkreation für die normalerweise Flipped Classroom genannte Methode, einfach mal aus. Lehrkräfte, die beispielsweise zur Risikogruppe zählen und daher nicht persönlich den Unterricht abhalten können, stehen weiterhin von zu Hause aus in Kontakt mit ihrer Klasse, die sich im Klassenraum trifft und per Videokonferenz zugeschaltet ist. Die beiden großen Vorteile: Anstatt Unterrichtsausfall oder Vertretungsunterricht  kann die Lehrkraft, die den Lernprozess der Klasse für gewöhnlich fachlich begleitet, weiterhin betreuen. Außerdem beinhaltet diese Methode auch einen immensen Vorteil im Sinne der Bildungsgerechtigkeit: Verfügen die Schüler*innen nicht über die Ressourcen in Hinblick auf die digitale Ausrüstung in ihren eigenen vier Wänden, werden sie nicht abgehängt. Einfach mal machen – so lautet hier die Devise! (UP)

Neues Bildungsportal MUNDO der Bundesländer
Ziemlich überraschend ist vergangene Woche Montag im Auftrag der 16 Bundesländer das neue frei zugängliche Medienportal MUNDO online gegangen. Das vom Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU) Portal stellt qualitativ und lizenzrechtlich geprüfte Unterrichtsmedien verschiedener Quellen frei zugänglich zur Verfügung. MUNDO soll kontinuierlich ausgebaut, um neue Lerninhalte ergänzt und funktional erweitert werden. So soll in Zukunft auch eine direkte Austauschmöglichkeit über die Plattform zu inhaltlichen und technischen Themen zur Verfügung stehen sowie die Möglichkeit, individuell erstellte Materialien über MUNDO einzureichen. (PS)

Schulleiterin Silke Müller im Podcast Bitkoms große Pause
Was die Zukunft bringt, und ob es bald noch mehr Schulschließungen geben wird, ist derzeit noch nicht mit Sicherheit zu sagen. Eins wurde aber in letzter Zeit besonders deutlich: Der Austausch zwischen Lehrkräften, Schüler*innen und Eltern ist das A und O – hierfür braucht es datenschutzkonforme Kommunikations- und Kollaborationskanäle. Über die Bedeutung von Lernplattformen und die richtige Implementierung diskutiert Silke Müller, Schulleiterin der Waldschule Hatten aus unserem Schulnetzwerk, mit weiteren Expert*innen im Podcast Bitkoms große Pause. Dabei berichtet die Schulleiterin aus ihrem Schulalltag und ihren Erfahrungen mit der Digitalisierung in der schulischen Bildung. So arbeitet sie schon seit 2008 mit Lernmanagementsystemen. Sukzessive wurde die Lernplattform immer weiter in den Schulalltag integriert. Das Lernmanagementsystem stellt den Motor für das Funktionieren des Schulalltags für Silke Müller dar. Allerdings sind die IT-Sicherheit und die DGSVO-Konformität auch nicht von der Hand zu weisen. Eine klare Struktur bei der Einführung von Lernmanagementsystemen sei für Silke Müller unabdingbar, um die Versäumnisse aus der Vergangenheit nicht zu wiederholen. (UP)

Studie zur Fortbildungspflicht von Lehrkräften
Niemals zuvor war die Notwendigkeit der Lehrkräftefortbildung in Hinblick auf die Digitalisierung an Schulen, beispielsweise zu guten pädagogischen Konzepte für den Hybridunterricht und zum Einsatz digitaler Tools, dringlicher als jetzt – das hat die Coronazeit deutlich gemacht. Doch was bringt eine Fortbildungspflicht für Lehrkräfte? Der Beitrag im Schulportal thematisiert die neue Untersuchung des Arbeitsbereiches Erziehungswissenschaftliche Bildungsforschung der Universität Potsdam. Ein Ergebnis der Studie: Lehrkräfte besuchen mehr Fortbildungen, wenn ein bestimmter Umfang vorgegeben ist. Daraus lässt sich die Schlussfolgerung ziehen, dass Lehrkräfte bestrebt sind, den Vorgaben zum Umfang zu absolvierender Fortbildungen nachzukommen. In der Gesamtschau verweisen die Ergebnisse der Studie darauf, dass sich die Teilnahme an Fortbildungen nur in begrenztem Ausmaß durch gesetzliche Vorgaben steuern lässt. In anderen europäischen Ländern, z. B. in Spanien oder der Slowakei, ist eine Gehaltserhöhung an die Fortbildungsteilnahme gekoppelt. Wegen der rechtlichen und strukturellen Rahmenbedingungen im Lehrberuf könnte die Umsetzung solcher Anreizsysteme in Deutschland allerdings mit Hürden verbunden sein. Damit Lehrkräfte ihrer Fortbildungsverpflichtung nachkommen können, sollen diese künftig verstärkt online angeboten werden. (UP)

Virtuelle Fachtagung „Bildung in Deutschland 2020. Aktuelle Entwicklungen im Bildungswesen - Bildung in einer digitalisierten Welt“
Am 29. September wird ab 11:00 Uhr die virtuelle Fachtagung zum Bildungsbericht 2020 stattfinden. Mit dem gemeinsam von Bund und Ländern geförderten Bericht „Bildung in Deutschland 2020“ wird eine umfassende empirische Bestandsaufnahme für das deutsche Bildungswesen vorgelegt. Sie reicht von der frühen Bildung im Kindesalter bis zu den verschiedenen Formen der Weiterbildung im Erwachsenenalter, schließt nach Möglichkeit ebenfalls non-formale Bildung und informelles  Lernen mit ein und beschreibt Wirkungen und Erträge von Bildung auch außerhalb des Bildungssystems. Zunächst eröffnen Kai Maaz, Sprecher der Autorengruppe Bildungsberichterstattung sowie Geschäftsführender Direktor des Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF), Staatsrat Rainer Schulz, der als Vorsitzender der Steuerungsgruppe, Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) in Hamburg tätig ist sowie Kornelia Haugg, Leiterin der Abteilung „Allgemeine und Berufliche Bildung; Lebensbegleitendes Lernen“, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Programm. Für die Teilnahme am Livestream ist eine Anmeldung erforderlich. (UP)

Web-Forum „Kulturelle Bildung und Schule – Potenziale für Bildungsgerechtigkeit“
Die Schule ist ein zentraler Ort für kulturelle Teilhabe, die wiederum eine wichtige Voraussetzung für umfassende Bildungsgerechtigkeit ist. Kulturelle Bildung in der Schule fördert neben der Persönlichkeitsentwicklung elementare Zugänge zur kulturellen Teilhabe, sei es im Kunst- und Musikunterricht oder in freiwilligen Arbeitsgemeinschaften. Des Weiteren kann Kulturelle Bildung die Ausbildung wichtiger Kompetenzen unterstützen, die in einer zunehmend komplexen, heterogenen und digitalen Welt immer wichtiger werden. Dazu zählen die Förderung der Kreativität, des kritisches Denkens sowie die Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit. Vor diesem Hintergrund möchte das Web-Forum des Stiftungsverbundes Rat für Kulturelle Bildung und der Staatlichen Museen Berlin am 22. Oktober Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis zusammenbringen und bietet Teilnehmer*innen aus Kultur, Schule, Wissenschaft und Bildungspolitik die Möglichkeit zu Diskussion und Austausch. Ein Impulsvortrag von Aladin El-Mafaalani zum Thema „Ungleiche kulturelle Teilhabe“, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Mehr Bildungsgerechtigkeit durch Kulturelle Bildung an Schulen“ und digitale Workshops in Breakout Rooms versprechen eine spannende Veranstaltung. Bis zum 25.09. können Sie sich noch für die Impulsvorträge und Diskussionen hier anmelden. (UP)


VERANSTALTUNGEN



09
20. – 26.09.
Online Themenwoche / Forum „Digitale Schule? Auf den Kulturwandel kommt es an!“ Online

10
06. – 08.10.
University:Future Festival – Learning, Systems and the New Normal Online 

08.10.
Forum Open:Education Berlin

21. – 22.10.
WES 4.0 – Zeitgemäßes Lehren und Lernen an Schulen Online

22.10.
Web-Forum „Kulturelle Bildung und Schule – Potenziale für Bildungsgerechtigkeit“ Online

28.10.
#WorkingWednesday des ZfL Köln: „Das Schuljahr nach Corona – was sich nun ändern muss“ Online

11
19. – 20.11.
Konferenz Bildung Digitalisierung 2020 Online


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Redaktion: Ulrike Poremski und Philipp Schulz

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