| Liebe Leser:innen, |
| 2025 – das crazy! Nun, so könnte man vermutlich jeden Text über das „Bildungsjahr“ beginnen. Wir möchten Sie an dieser Stelle in unserem letzten Newsletter in diesem Jahr nicht, wie so häufig beim Thema Bildung eingeübt, mit viel Wehklagen und Hinweisen auf die Krisenhaftigkeit in die Weihnachtsferien schicken, sondern noch einmal konstruktiv auf das bald endende Jahr schauen. Denn die guten Nachrichten im Schulsystem gibt es zuhauf und in unserer Arbeit merken wir jeden Tag, welche Kraft in unseren gemeinsamen Anstrengungen liegt, um Bildung in Deutschland besser zu machen.
Die bildungspolitisch wichtigste Nachricht für unser Thema war in diesem Jahr: Der Digitalpakt 2.0 kommt und die Fortsetzung des Programms ist gesichert, um die über die letzten Jahre gemachten Fortschritte bei der digitale Transformation zu verstetigen. Die letzten Abstimmungen in den Ländern laufen gerade und es ist zu erwarten, dass noch vor dem Jahresende die frohe Botschaft verkündet wird. Der Digitalpakt 2.0, der ab dem kommenden Jahr bis 2031 laufen würde, sieht rund fünf Milliarden Euro zur Förderung der technischen Infrastruktur in den Schulen vor. Zudem soll es erstmals auch Investitionen in die digitale Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie in die digitalisierungsbezogene Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften und Schulleitungen geben. Gerade in der Stärkung der Lehrkräftebildung liegt eine wichtige Gelingensbedingung für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der digitalen Transformation des Schulsystems. Klar ist jedoch auch: Wir brauchen eine dauerhafte Finanzierung, um die Schulen langfristig zu unterstützen.
Zurecht wies neulich auch der Co-Vorsitzende der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission (SWK) der Kultusministerkonferenz (KMK) Olaf Köller in einem Interview mit Jan-Martin Wiarda darauf hin, dass die häufig kurzen Projektförderungen eine systemische Wirksamkeit erschweren. Dass es auch anders geht, zeigt etwa die langfristige Anlage des Startchancen-Programm, dem bisher größten Bildungsprogramm mit einer Laufzeit von zehn Jahren. In dem Interview geht Olaf Köller auch auf die Kompetenzzentren im Kompetenzverbund lernen:digital ein, in dessen Transferstelle wir uns als Forum Bildung Digitalisierung mit unserer Expertise in den Handlungsfeldern Transfer und Wissenschaftskommunikation einbringen.
Trotz der kurzen Projektlaufzeit, die Ende Juni 2026 nach rund drei Jahren endet, konnten wir im Kompetenzverbund einiges erreichen: Es sind eine Vielzahl wissenschaftlich fundierter, praxiserprobter Fortbildungskonzepte zu fachlichen und überfachlichen Aspekten wie digitale Souveränität oder Schulentwicklung entstanden. Trotz einer aufgrund der Förderstruktur schwierigen Ausgangslage konnten wir, beispielsweise mit Formaten wie der lernen:digital Roadshow, tragfähige Kommunikations- und Arbeitsstrukturen mit den Landesinstituten für Lehrkräftefortbildung schaffen. Es ist uns gelungen, eine länderübergreifende Plattform so weiterzuentwickeln, dass sie den flächendeckenden Transfer in die Strukturen der Länder sichert und hoffentlich auch für zukünftige Projekte genutzt werden kann. Die ausführliche Darstellung der Erfolge lesen Sie in einem Leserbrief von Katharina Scheiter und Dirk Richter als wissenschaftliche Leitungen der lernen:digital Transferstelle, unserem Vorstand Ralph Müller-Eiselt und Birgit Pikowsky, Direktorin des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz, im Blog von Jan-Martin Wiarda.
Aus unserer Sicht ist es entscheidend, die gewonnenen Erkenntnisse und gewachsenen Strukturen aus dem Kompetenzverbund lernen:digital weiter zu stärken, wenn im neuen Jahr die Förderlaufzeit endet. Der Digitalpakt 2.0 bietet dafür jenseits seiner infrastrukturellen Ziele mit dem ergänzenden pädagogischen Fokus eine gute Basis.
Das zweite große Thema in diesem Jahr war die intensive und viel Raum einnehmende Debatte um Smartphone- und Social-Media-Verbote. Viele Länder haben mittlerweile Regeln und Empfehlungen für die Schulen auf den Weg gebracht. Zur Stärkung des Kinder- und Jugendschutzes im digitalen Raum erarbeitet eine Kommission für das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) Empfehlungen, während in Australien in diesen Tagen ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche eingeführt wurde.
Eng verknüpft mit diesem Thema ist die Diskussion, um die Förderung digitaler Souveränität, die nun auf höchster politischer Ebene verhandelt wird. Für den Bildungsbereich haben wir diese Fragestellungen bereits im September bei unserer Konferenz Bildung Digitalisierung 2025 (KonfBD25) verhandelt. Veranstaltungen und Räume wie die KonfBD25, in denen wir als Gemeinschaft zusammenkommen und gemeinsame Positionen sowie Kompromisse aushandeln, erscheinen uns als Forum besonders relevant, um Brücken zu bauen. Denn durch gemeinsame Verständigung, Transparenz und das aktive Einbeziehen aller Perspektiven stärken wir auch eine resiliente, handlungsfähige und demokratische Gesellschaft.
Ein solcher Raum ist auch unsere Fachtagung „Dimension Digitalisierung“, die wir Ende November zum siebten Mal gemeinsam mit der KMK veranstaltet haben. Mehr zur diesjährigen Fachtagung lesen Sie weiter unten, aber schließen möchten wir an dieser Stelle mit dem Hinweis auf eine sehr inspirierende Keynote von Birgit Eickelmann, Professorin für Schulpädagogik an der Universität Paderborn. Birgit Eickelmann erinnert uns daran, dass Transformation ein Puzzle ist – und dass jede:r von uns ein Teil davon ist. Transformation entsteht im Zusammenspiel der Teile. Als Forum verstehen wir uns als Ort, an dem diese Teile zusammenkommen, an dem vom Kleinen ins Große und vom Großen zurück ins Kleine gedacht wird. Denn die digitale Transformation des Schulsystems ist ein Gemeinschaftswerk und es kommt auf uns alle an – Schulpraxis, Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Wir wünschen Ihnen eine erholsame, ruhige und schöne Zeit zwischen den Jahren. Lassen Sie es sich gut gehen. Wir freuen uns, wenn wir Sie auch im neuen Jahr wieder in Ihrer Arbeit begleiten dürfen! Die letzten Neuigkeiten aus unserer Arbeit für dieses Jahr lesen Sie in unserem heutigen Newsletter.
Ihr Team des Forum Bildung Digitalisierung |
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| Das war die Fachtagung „Dimension Digitalisierung - Für alle mehr drin“ |
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| Am 19. und 20. November 2025 veranstalteten wir gemeinsam mit der KMK die Fachtagung „Dimension Digitalisierung – Für alle mehr drin“. In diesem Jahr beteiligte sich Mecklenburg-Vorpommern als Präsidentschaftsland der Bildungsministerkonferenz an der Umsetzung der Fachtagung. In Berlin kamen mehr als 160 Expert:innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um sich auszutauschen und zu vernetzen. Ein digitaler Tagungsband dokumentiert das Programm mit einem Veranstaltungsbericht sowie Kurzbeschreibungen der angebotenen Workshops und Praxisbeispiele. Zusätzlich stehen Aufzeichnungen zentraler Programmpunkte bereit, wie die Keynote von Birgit Eickelmann, oder ein Live-Podcast zum Thema „Für Schule mehr drin. Vom verwalteten zum lernenden System“ mit Jürgen Müller, Leiter der Grundsatzabteilung im BMBFSJ, und Anne Sliwka, Professorin für Bildungswissenschaft an der Universität Heidelberg. Den länderübergreifende Austausch setzen wir auch in 2026 fort: Die nächste Fachtagung „Dimension Digitalisierung“ richtet das Forum Bildung Digitalisierung gemeinsam mit der KMK, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus, am 17. und 18. Juni 2026 aus. |
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| Leadership und Zusammenarbeit fĂĽr die digitale Schulentwicklung: Auftakt und Ausblick |
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| Wie gelingt es, die Zusammenarbeit zwischen Schulaufsichten und Schulleitungen so zu gestalten, dass digitale Schulentwicklung nachhaltig vorangetrieben werden kann? Dieser Frage sind wir am 13. und 14. November 2025 gemeinsam mit Schulaufsichten in der Auftaktveranstaltung unseres Projekts „Leadership und Zusammenarbeit für die digitale Schulentwicklung“ in Bonn nachgegangen. Das gemeinsame Projekt mit der Dieter Schwarz Stiftung und der Deutsche Telekom Stiftung öffnet einen Reflexions- und Erfahrungsraum. In diesem entwickeln wir gemeinsam mit Schulaufsichten konkrete Ansätze und Instrumente, die die Zusammenarbeit von Schulaufsichten und Schulleitungen für die digitale Schulentwicklung im Sinne einer Verantwortungsgemeinschaft stärken. Um das eigene Rollenverständnis zu schärfen und eine Vision zu entwickeln, haben wir auch den Navigator BD genutzt. Die systemische Perspektive auf Schule als Mehrebenensystem verdeutlichte, wie wichtig transparente Kommunikation und Zusammenarbeit über Ebenen hinweg sind. Die gemeinsame Reflexion über Erwartungen an diese gab zentrale Impulse, um Führung und Unterstützung im digitalen Wandel weiterzudenken. Die nächste Veranstaltung findet am 5. und 6. März 2026 in Bonn statt. Interessierte Schulaufsichten sind weiterhin eingeladen, sich anzumelden. |
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| Foto: Phil Dera / Kompetenzverbund lernen:digital |
| Transfertagung „Transfer in der Bildung verstehen und gestalten“ |
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| Für digital kompetente Lehrkräfte braucht es die Expertise der Forschung – und andersherum. Um den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis im Bildungssystem und den vielschichtigen Konstellationen zu stärken, führte die Transfertagung 2025 „Transfer in der Bildung verstehen und gestalten” des Kompetenzverbund lernen:digital am 4. und 5. Dezember 2025 verschiedene Akteur:innen zusammen. Auf dem GLS Campus Berlin wurden Projekte, Vorhaben, Initiativen und Forschung zu Transfer in der Bildung verknüpft und bisherige Anstrengungen in diesem Bereich gebündelt. Welche Potenziale der Navigator BD in diesem Bereich mitbringt und wie diese konkret in Schulpraxis, Landesinstituten und Bildungsverwaltung genutzt werden können, diskutierten Ulrike Linz, Sachgebietsleitung Fortbildung / Dezernat Medien an der Hessischen Lehrkräfteakademie, Kai Maaz, Geschäftsführender Direktor des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, unser Vorstand Ralph Müller-Eiselt, Micha Pallesche, Schulleiter der Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe und Dennis Richter, Leiter der Abteilung IT Competence Center Schulen am Schulverwaltungsamt Stuttgart. Die wichtigsten Punkte des Panels sowie weitere Einblicke in die gesamte Transfertagung finden sich im Tagungsbericht von Annette Kuhn. |
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| Kompetenzverbund lernen:digital: Dialogforum am 26. und 27 März 2026 im Cafe Moskau |
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| Drei Jahre nach Beginn des länderübergreifenden Projekts lädt der Kompetenzverbund lernen:digital am 26. und 27. März 2026 zum lernen:digital Dialogforum im Cafe Moskau in Berlin ein. Die Veranstaltung bietet Vertreter:innen aus Wissenschaft, den Landesinstituten und Qualitätseinrichtungen, den Kultusministerien der Bundesländer und der Schulpraxis Gelegenheit, um gemeinsam Ergebnisse, Erfahrungen und Impulse aus drei Jahren ko-konstruktiver Zusammenarbeit im Kompetenzverbund zu reflektieren. Wie gelingt die digitale Transformation von Schule und Lehrkräftebildung? Und wie muss der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis gestaltet sein, um diese Transformation erfolgreich zu unterstützen? In Podiumsdiskussionen, Round Tables, Transfer-Cafés oder Dialog-Laboren gibt das Dialogforum Einblicke in die Arbeit der lernen:digital Transferstelle, Kooperationsansätze zwischen Wissenschaft und Praxis sowie entstandene Fort- und Weiterbildungsangebote aus den vier Kompetenzzentren. Eine direkte Anmeldung ist nicht möglich, die Teilnahme erfolgt auf Einladung. Bei Interesse an der Veranstaltung wenden Sie sich gerne an: lernen.digital@forumbd.de. |
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| Illustration: Eva Revolver |
| Kompetenzverbund lernen:digital: Neue Ausgabe des lernen:digital Magazins zum Thema „Künstliche Intelligenz” |
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| Künstliche Intelligenz (KI) hat sich in kürzester Zeit im Schulsystem verbreitet und verändert das Lernen und Unterrichten grundlegend. Einerseits bietet sie enorme Chancen, Bildung gerechter und inklusiver zu gestalten – durch individuelle Förderung von Schüler:innen, Entlastung von Lehrkräften und neue Möglichkeiten der Teilhabe. Auf der anderen Seite kann KI bestehende Ungleichheiten verstärken, wenn Zugänge, Kompetenzen und Ressourcen ungleich verteilt bleiben. Die zweite Ausgabe des lernen:digital Magazins betrachtet deshalb Chancen und Risiken des Einsatzes von KI in der Schule und geht der Frage nach, wie Kinder und Jugendliche bestmöglich auf einen kritischen und souveränen Umgang mit KI vorbereitet werden können. Mit Interviews, Gast- und Impulsbeiträgen sowie einer Reportage zeigt das Magazin verschiedene Expertisen und Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis auf und liefert Impulse zu Fragen rund um Datenschutz, Desinformation und Prüfungsformaten. Die Printausgabe kann ab sofort kostenlos vorbestellt werden. Dazu einfach eine formlose E-Mail mit Angabe der Versandadresse an redaktion@lernen.digital senden. |
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| Deutsche Telekom Stiftung: Trendmonitor Spezial zum MINT-Lernen mit KI |
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| Die Entwicklungen im Bereich KI sind rasant, den Überblick zu behalten ist nicht leicht. Um zu diesen dynamischen Entwicklungen Orientierung zu bieten, veröffentlicht die Deutsche Telekom Stiftung in Zusammenarbeit mit dem mmb Institut und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) jährlich den Trendmonitor KI in der Bildung. Er soll all denjenigen Unterstützung und Orientierung bieten, die schulische Bildung gestalten: Lehrkräfte, Schulleitungen, Schulträger, Schulverwaltungen und politische Entscheidungsträger. Zusätzlich bietet der Trendmonitor Spezial verschiedene Sonderanalysen mit thematischem Fokus. Der erste Trendmonitor Spezial widmet sich jetzt dem Zusammenspiel von KI und MINT und fragt nach den Potenzialen, die darin liegen: Lässt sich MINT-Lehren, -Lehren und -Prüfen mit KI tatsächlich chancengerechter, individueller und kreativer gestalten? Und wie wird MINT konkret zum Schlüssel zur KI-Mündigkeit? Der Trendmonitor Spezial widmet sich diesen Fragen und zeigt Anwendungsbeispiele für den Einsatz im MINT-Unterricht auf. |
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| Wübben Stiftung Bildung: Impulspapier zur Rolle von Schulträgern im Startchancen-Programm |
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| Mit dem Startchancen-Programm des Bundes werden seit 2024 Schulen in herausfordernder Lage darin unterstützt, die schulischen Leistungen sowie die emotional-soziale Entwicklung ihrer Schüler:innen zu stärken. Schulträger übernehmen dafür zentrale Aufgaben bei der Umsetzung dieses Vorhabens – nicht nur traditionell mit den äußeren Schulangelegenheiten wie dem Gebäudemanagement oder der Verwaltung nicht-pädagogischen Personals, sondern auch im Sinne eines neuen Rollenverständnisses im Bereich der Qualitätsentwicklung und der Vernetzung regionaler Bildungslandschaften. Die Voraussetzungen dafür sind bundesweit betrachtet jedoch sehr heterogen und beeinflussen die Möglichkeiten der einzelnen Schulträger in erheblicher Weise. Die Wübben Stiftung Bildung stiftet mitihrem aktuellen Impulspapier nun Orientierung zur Rolle der Schulträgerund nimmt eine erste Einordnung des Akteurs im Kontext des Startchancen-Programms vor. |
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| ChatGPT ist bei Jugendlichen mit Haupt- und Realschulhintergrund weniger stark im Alltag verankert (32 Prozent) als bei Gymnasiast:innen (45 Prozent). |
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| JIM-Studie 2025 |
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| Interview |
| JOACHIM DIETERICH: „FÜR UNS IST ENTSCHEIDEND HERAUSZUFINDEN, WO WIR EINEN MEHRWERT FÜR ALLE BUNDESLÄNDER SCHAFFEN KÖNNEN” |
| Sophie Czilwik |
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| ComPleTT ist mittlerweile die zentrale Plattform zur länderübergreifenden Zusammenarbeit in der Lehrkräfteweiterbildung und in allen 16 Bundesländern verfügbar. Auch das Forum Bildung Digitalisierung stellt den Kurs „Standortbestimmung und Visionsentwicklung” auf ComPleTT zur Verfügung. Mit-Initiator der Plattform Joachim Dieterich erklärt, was die Plattform alles kann und für wen sie konzipiert wurde. |
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| Gastbeitrag |
| Universal Design for Learning als Leitkonzept schulischer Inklusion im digitalen Wandel |
| Lukas Fehlings |
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| Wie kann schulische Inklusion im digitalen Wandel gelingen? Das Universal Design for Learning bietet einen Rahmen, Lernräume so zu gestalten, dass alle Lernenden Zugang haben. Künstliche Intelligenz kann dabei unterstützen, wenn sie pädagogisch verantwortet eingesetzt wird. |
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| Gastbeitrag |
| SPALTET KI UNSERE GESELLSCHAFT? CHANCEN UND RISIKEN AUS INKLUSIONTHEORETISCHER PERSPEKTIVE |
| Lea Schulz |
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| Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten für eine inklusivere Bildung, kann jedoch zugleich bestehende digitale und soziale Ungleichheiten vertiefen. Der sogenannte AI Divide verweist auf die wachsende Kluft zwischen jenen, die von KI-Anwendungen profitieren, und jenen, die von deren Nutzung ausgeschlossen bleiben – mit weitreichenden Folgen für Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe. |
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| Interview |
| KRISTIN VAN DER MEER:„DIE KI SOLLTE ZUM STRUKTURIERENDEN LERNPARTNER WERDEN” |
Torben Bennink mit Kristin van der Meer und Wenke Funke Lesedauer: 9 Minuten |
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| Interview |
| NINA KOLLECK: „DIE FÖRDERUNG DIGITALER SOUVERÄNITÄT IST IMMER EIN SCHRITT IN RICHTUNG DEMOKRATIEBILDUNG” |
Torben Bennink mit Nina Kolleck Lesedauer: 8 Minuten |
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| INTERVIEW |
| MARTINA DIEDRICH: „ES GIBT INZWISCHEN SEHR DATENAFFINE PERSONEN IN DEN SCHULEN UND AUFSICHTSBEHÖRDEN” |
Torben Bennink mit Martina Diedrich Lesedauer: 8 Minuten |
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| Was wir aktuell lesen |
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- Seit November 2025 ist Amy Kirchhoff Generalsekretärin der Bundesschülerkonferenz. Im Interview mit Deutschlandfunk spricht sie über ihre neue Aufgabe. Dabei betont sie die Wichtigkeit, mit Jugendlichen zu sprechen und sie in politische Entscheidungen einzubeziehen. Die wichtigsten Themen ihrer Amtszeit sieht die Schülerin vor allem in der Stärkung politischer Bildung sowie der Weiterführung des Fokus auf mentale Gesundheit. (MK)
- Debatte zwischen Wissenschaft und Praxis: Für das Deutsche Schulportal warnte Erziehungswissenschaftler Klaus Zierer jüngst vor den negativen Folgen digitaler Technologien für junge Lernende und fordert Verbote für die Nutzung in der Schule. Lehrerin Kristin van der Meer hält in ihrer Antwort an Zierer dagegen: Kinder bräuchten weniger Abschottung, sondern mehr kluge pädagogische Interventionen und digitale Werkzeuge. (ES)
- Die Studie „Artificial intelligence for educational measurement: Where is the value for education?“ in Frontiers Education fragt, wie KI in Prüfungen und Bewertung sinnvoll eingesetzt werden kann. Die Autor:innen zeigen unter anderem, dass es vor dem Einsatz eine aktive Reflexion der Bildungsziele brauche. (YH)
- Wer ein System verbessern möchte, dem ist ein kritischer Blick willkommen. Die Rosa Luxemburg Stiftung stellt mit ihrem „Krisenbuch Schule – Ein System am Limit“ gleich mehrere kritische Perspektiven in den Raum: von der Arbeitszeiterfassung, über den Einsatz von KI in der Schule bis zu Wünschen an eine Schule der Zukunft. (YH)
- Weiterbildung ist auch Bildung: Der Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. bietet ab Januar acht Workshops speziell für Lehrkräfte an. Unter dem Thema „Fit im Konsumalltag für den Unterricht“ sollen Lehrende selbst befähigt werden, Workshops mit ihren Schüler:innen für den Umgang mit In-Game-Käufen, Online-Shopping oder Datenschutz durchzuführen. (ES)
- Die „Zukunftsstudie Schulmanagement 2025 – Digitalisierung im Schulleitungsalltag“ von Wolters Kluwer zeigt auch in der vierten Ausgabe, worauf es Schulleitungen bei der digitalen Schulentwicklung ankommt. Besonders im Fokus: Inwieweit nutzen Schulleitungen Künstliche Intelligenz, um Schulentwicklungsprozesse zu gestalten? (ES)
- Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht: Für Deutschlandfunk Campus & Karriere zeigt Journalist Thomas Wagner, dass eine verpflichtende Einführung des Fachs „Informatik und Medienbildung“ in Baden-Württemberg ohne ein richtiges Konzept eher zu Überforderung statt zu mehr Know-How im Digitalen führt. (ES)
- Auf dem afrikanischen Kontinent werden aktuell eine Vielzahl von Initiativen ins Leben gerufen, um jungen Menschen den Umgang mit digitalen Technologien wie KI näherzubringen. Gleichzeitig warnt beispielsweise der ehemalige ghanaische Bildungsminister Ekwow Spio-Garbrah vor einer Vereinnahmung afrikanischer Bildungssysteme durch die Abhängigkeit großer Tech-Konzerne in ihrer digitalen Bildung. Die Chancen und Herausforderungen fasst die Deutsche Welle zusammen. (ES)
- Schule als Story? Im Rahmen des Nina Grunenberg Fellowships für Bildungsjournalismus diskutierten drei Berliner Schulleitungen in einer Podiumsdiskussion im Publix in Berlin, welche Folgen mediale Aufmerksamkeit für Schulen hat und wie Schulleitungen damit umgehen können. Warum es eine differenzierte Berichterstattung über Schulthemen braucht und welche Herausforderungen dabei bestehen, erklärt die Bildungsjournalistin Annette Kuhn zudem in einem Gastbeitrag für das Publix. (PB)
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| Der regelmäßige Newsletter zu Neuigkeiten des Forum Bildung Digitalisierung und seinen Mitgliedsstiftungen sowie einem Überblick zu aktuellen Meldungen und Veranstaltungen rund um die digitale Transformation im Schulsystem – kurz zusammengefasst und eingeordnet von unserem Team. |
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| Das Forum Bildung Digitalisierung ist eine Initiative von: |
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